Die in Danzig geborene Künstlerin studierte zunächst Architektur mit Diplomabschluss an der Technischen Akademie Danzig – gleichzeitig war sie als Gasthörerin an der Danziger Kunstakademie aktiv. Heute lebt und arbeitet sie in ihrem eigenen Studio in Ratingen.
Ihr Markenzeichen ist das experimentelle Zusammenspiel unterschiedlichster Komponenten. Sie arbeitet mit Keramik, Treibholz, verrostetem Metall, lufttrocknender Modelliermasse und Pappmaché aus recyceltem Papier. ….der Text geht unter den Bildern weiter
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Pappmaché mit industrieller Schlacke. Häufig verziert sie die sonst rauen, unspektakulären Trägermaterialien mit edlem Blattgold, um optische Kontraste und Tiefe zu erzeugen. Bekannt sind auch ihre ausdrucksstarken Skulpturen wie Ballerinen, Figurengruppen sowie moderne Charakterstudien.
Bei ihren Arbeiten mit Holz konzentriert sich Gosia Heimowski vor allem auf das Zusammenspiel von natürlicher Verwitterung und gezielter künstlerischer Formgebung. Für ihre Treibholz-Skulpturen sammelt sie Hölzer, die durch Wind, Wasser und Zeit bereits stark geprägt sind. Die von der Natur geschaffenen Strukturen wie Risse, Löcher und Auswaschungen bleiben sichtbar und bestimmen den Charakter der Objekte.
Bei den Figurinen dienen die sogenannten „Abschottungszonen“ als Kunstform: Sie nutzt Hölzer mit natürlichem Pilzbefall. Die dadurch im Holz entstehenden, tiefschwarzen Linien – mit denen sich der Baum gegen den Pilz wehrt – fungieren in ihren Arbeiten als grafische Muster und als Basis für modellierte Charakterköpfe.




